Hummel & Quiddje

nbvnbvnbvnbv 

Bernstorffstraße 66.

Hierhin zieht Anni Mielke 1968 in das zweigeschossige Wohnhaus aus der Vorgründerzeit. Wohnt oben, vermietet unter. Und wiedereröffnet in den Parterreräumen das Hummel & Quiddje, das sie bereits in den 50er Jahren in der Clemens-Schulz-Straße geführt hat.

Anni ist Quiddje, die Zugereiste.

Die Gaststätte in der Bernstorffstraße, die an diesem Ort seit den 20er Jahren bereits Gaststätte war, bleibt Treffpunkt; Anni kocht Suppe für die Monteure aus dem Viertel, zapft Bier für 1,20 DM für die Heimatlosen, und ihre offenen Ohren trösten die Betrogenen. Tag für Tag. Die Jukebox taktet Schlager nur gegen Mark, und später tauscht Anni die Euros eins-zu-eins. Aus Tradition. In den letzten Jahren bis 2006 war das Hummel & Quiddje nur Dienstags und Donnerstags von 14 bis 19 Uhr geöffnet, und die Leute kamen und gingen wie eh und je. Anni war zu diesem Zeitpunkt 84 Jahre alt. 

Seit November 2010 ist das Hummel & Quiddje wiedereröffnet. Als Café, Kneipe und Gaststätte. Als Treffpunkt. Für Essen und Musik. Und für Veranstaltungen. Von sechs Leuten aus dem Viertel aus Spass an der Gastronomie kollektiv verwaltet. Für die, die es kennen - und die, die es kennen lernen wollen.

Prost Anni. 

 

 

 

 

Betreibergesellschaft: PRATSS UG (haftungsbeschränkt) | info@hummelundquiddje.de